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Wohin mit all den Büchern?

22. Februar 2007 von Manuel  
Abgelegt unter Sponsoring

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Nicht nur unter ökologischer Sicht ist es sinnvoll, auch Second-Hand-Waren zu kaufen, bzw. Konsumartikel, die ausgedient haben, nicht in die Tonne zu werfen, sondern sie zu veräußern. Das schont die Umwelt und natürlich auch den eigenen Geldbeutel. Die elektronische Bucht mit den bunten Buchstaben (eBay) ist für viele Sachen, die man nicht mehr haben möchte, ein guter Verkaufsort. Allerdings nicht für Bücher, und nur eingeschränkt für Musik-CDs. Doch es gibt Alternativen, z. B. den Amazon-Marktplatz oder Booklooker.de. Das ist ein online-Flohmarkt für Bücher aller Art (seit kurzem auch für Filme und Musik). Doch finden vitalGenuss-Leser dort auch Bücher, die sie interessieren?Machen wir doch einmal die Probe aufs Exempel. Kulinarische Spezialitäten und Kochbücher findet man sehr schnell. Über 8500 Bücher (Stand: 22.02.07) und sogar eine ganze Kiste mit Ernährungs- und Kochbüchern. Beim Thema Wellness siehts auch gut aus, rund 3000 Treffer. Klar, je spezieller die Suche, desto weniger Bücher lassen sich finden. Wenn man auf der Suche nach Globalisierungskritik ist, so bekommt man nur wenige Treffer angezeigt. Aber, immerhin es gibt sie ;-) . Apropos Suche: Diese ist sehr vielseitig einsetzbar. Autor, Titel, Verlag, ISBN, Sprache, Stichwort… sogar nach Einband (lieber Soft- oder Hardcover?!) kann man suchen. Die Schnellsuche ist für den ersten Überblick auch sehr praktisch – allerdings gefallen mir die Icons dazu überhaupt nicht (grau und langweilig). Kurz gesagt: auch Leser dieses Blogs können Booklooker.de benutzen – egal ob als Käufer oder als Verkäufer – “unsere” Themen sind dort zahlreich vertreten :-) .

artikel108-2Wer den Büchermarkt nutzen möchte, sprich: etwas kaufen oder verkaufen, muss sich auf der Seite registrieren. Die Anmeldung bei Booklooker funktioniert glücklicherweise recht einfach. Neben den persönlichen Angaben (Name, Wohnort, etc.) kann man gleich mit angeben, ob man nur kaufen möchte, oder auch selbst als Anbieter auftreten wird. Ist zweiteres der Fall, muss man seine Versandkosten angeben. Sehr lobenswert: Es gibt “Standardwerte”, die man erst einmal eintragen kann, wenn man sich noch nicht ganz sicher ist. Das erspart Zeit, und sollte man sich mit den angegebenen Kosten “verkalkulieren”, so kann man dies jederzeit anpassen. Wie bei eBay mag man auch auf BL keine Versandkostenabzocker, die Gebühren sparen wollen, indem sie einen Preisanteil auf die Portokosten umwälzen. Aus diesem Grund ist übrigens der Mindestpreis 0,25 Euro – günstiger kann nicht verkauft werden.

Was die Verkaufsgebühren angeht, so ist Booklooker im Mittelfeld anzusiedeln. Es fallen keine “Einstellkosten” an, wie bei der großen AG aus Luxemburg. Wenn ein Artikel verkauft wird, werden 6,9% (netto) Gebühren in Rechnung gestellt, maximal aber 50 Euro (wenn jemand also seine Gutenbergbibel verkaufen will…*g*). Möchte keiner meine Konsalik-Sammlung haben, so habe ich dann auch keinen Verlust gemacht (ausser meiner Zeit, die ich zum Einstellen verwendete). Das ist löblich, verführt aber natürlich dazu, dass man eventuell erstmal alles einstellt, was das Bücher- oder CD-Regal hergibt ;-) Ein Bewertungssystem für Käufer und Verkäufer gibt es auch, ebenso jede Menge Hilfestellungen für Neueinsteiger (FAQ, ein Forum, etc.).

Zum Schluss noch ein paar Zahlen. Laut eigener Aussage sind derzeit über 220.000 Mitglieder registriert, im Forum sollen sich über 1500 Mitglieder tummeln und aktuell sind über 14 Mio Buch-Angebote in der Datenbank. Mir gefällt Aufmachung und Handling der Seite sehr – würde mir jedoch zwei drei Kleinigkeiten wünschen. Zum einen die Auswahl “Mängelexemplar” bei Zustand des Buches, dann die Möglichkeit, über andere Web-Zahlungsanbieter als Paypal zu bezahlen (wegen der neuen Gebühren kann es schnell unrentabel werden). Und schlußendlich könnte die Auswahl bei Filmen und CDs größer sein – immerhin gibt es die Sparten bereits seit 2004.
Bildnachweis: 1. Pixelretter.de ; 2. Screenshot booklooker.de

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Kommentare

4 Kommentare zu “Wohin mit all den Büchern?”
  1. Tina sagt:

    Hey, danke für den Tipp!
    Ich habe da auch mal ein Buch bestellt (Forever Young von U. Strunz) und das hat ganz gut geklappt.

    Meistens leihe ich mir aber Bücher aus der Bücherei aus, das ist dann noch günstiger und man muss die Wälzer nicht in seiner Wohnung stapeln (grins)

  2. Joschua sagt:

    hey, man kann bücher auch einfach tauschen. so kommt man mit anderen leuten in kontakt und bekommt so auch noch gute empfehlungen.

    vorschlag: http://www.tauschticket.de

    extrem gut.
    mfg, ich.

  3. Manuel sagt:

    @ Joschua: Danke, auch ein guter Tipp! Über Tauschbörsen a là Hitflip habe ich ja hier auch schon mal geschrieben.

    Grüße,
    Manuel

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  1. Randnotiz: Booklooker…

    Reale (anfassbare) Medien kann man unter Booklooker.de verkaufen oder kaufen. Eine ressourcenschonende Möglichkeit Bücher und andere Unterhaltungsgegenstände los zu werden oder zu erhalten.
    via VitalGenuss
    ……



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