Chips haben wieder mehr Acrylamid
Acryla… Ja, da war doch mal was. Die im Verdacht stehende Substanz Acrylamid ist seit 2002 in der Presse aufgetaucht und verbreitete ein wenig Angst und Schrecken. Acrylamid ist verschiedenen Lebensmitteln (insbesondere in stärkehaltigen und stark erhitzten Lebensmitteln, wie z. B. Chips und Pommes Frites) vorhanden. In der letzten Zeit wurde es wieder ruhiger um die Verbindung aus der chemischen Gruppe der Amide – auch weil die Hersteller von betroffenen Lebensmitteln reagiert haben. Dazu kommt – einen eindeutiger Zusammenhang zwischen der Acrylamid-Konzentration im Blut und dem Ernährungsverhalten konnten Forscher bislang noch nicht feststellen.
Jetzt hat foodwatch erneut 13 Sorten Kartoffelchips auf Acrylamid testen lassen. Das erstaunliche Ergebnis: Bei sechs Sorten ist die Belastung im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, nur bei vier Produkten wurden niedrigere Werte gemessen. Die höchste Konzentration der krebsverdächtigen Substanz enthält pikanterweise ein Bioprodukt. Hier geht´s zum Test…

Manche Themen sind einfach nicht tot zu kriegen und erleben in jedem Sommerloch ihre Auferstehung.