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Einmal Vegetarier und zurück

26. März 2007 von Manuel  
Abgelegt unter Genuss

[Ich muss feststellen, dass] “Fast-Food-Läden absolute Diaspora für Vegetarier sind. Als warme Alternative zum Fleisch gibt es in den bekannten Burger-Shops gerade einmal Pommes, Imbissbuden bieten für den Vegetarier ein getoastetes trockenes Brötchen an.”

Wer sich irgendwann entscheidet, das Fleisch auf seinem Teller in Zukunft beiseite zu schieben, der kennt die Erfahrung, die auch Jürgen Schmieder (Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung) gemacht hat. Während seines Projekt 15 probiert Schmieder alle möglichen und unmöglichen Diäten aus, um abzunehmen. In Folge 8 wird er für eine Woche Vegetarier.

Dabei macht er interessante Entdeckungen: Vegetarische Pizza schmeckt besser als fleischhaltige, Gummibärchen sollten eigentlich Rinderbärchen heissen (wegen der Gelatine) und auch in der fleischlosen Küche gibt es ganz schön aufwändige Rezepte. Sauerkrautauflauf mit Prosecco (Rezeptlink) war zu schwierig für Jürgen Schmieder, aber auch die Gnocchi mit feiner Tomatencreme wollten nicht recht gelingen. Doch die Mühe lohnte sich, am Ende der fleischlosen Woche ist ein weiteres Kilo geschmolzen und der Autor glücklich. Was lernen wir daraus – Vegetarier werden ist nicht schwer, vegetarisch leben und genießen braucht doch etwas Übung :-)

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Kommentare

3 Kommentare zu “Einmal Vegetarier und zurück”
  1. Horst sagt:

    Hmmm… ob vegetarische Ernährung tatsächlich so gut zum abnehmen taugt?
    Immerhin ist auch Dirk Bach Vegetarier.

  2. Manuel sagt:

    Stimmt, das ist ein “gewichtiges” Argument ;-) Ich denke, vegetarische Ernährung allein reicht nicht aus. Bewegung und Sport muss dabei sein, und natürlich ist es wichtig WAS man ist – egal ob mit Fleisch, oder eben ohne.

    Ich glaube aber, die Gefahr mit fleischhaltiger Kost übergewichtig zu werden, ist größer als bei vegetarischer Ernährung. Wäre aber interessant, ob es dazu Studien gibt.

    Gruß, Manuel

  3. Julia sagt:

    Wie Manuel schon sagte, es kommt immer darauf an, was man so isst.. aber grundsätzlich machen sich viele Vegetarier darüber einfach mehr Gedanken als “Allesfresser”, lesen Inhaltsangaben auf Packungen genauer (schon allein um zu checken, dass sich nichts tierisches darin verbirgt) und meiden öfter Fertiggerichte und aus den im Zitat erwähnten Gründen Fast-Food-Restaurants.
    Außerdem kann man als Vegetarier auch einfach mehr essen (ohne gleich auseinanderzugehen), da Fleisch ein extremer Sattmacher ist.
    Darum gibt es definitiv wenig dicke Vegetarier, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel ;)

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