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Rätsel des Alltags

4. Dezember 2006 von Manuel  
Abgelegt unter Genuss

Lecker - auch mit Holunderbeeren!Warum besteht eigentlich das wirklich leckere Smoothie-Getränk aus der “Kai-Pflaume“-Kollektion in der Geschmacksrichtung: “Pfirsich / Himbeere” aus folgenden Zutaten, die auf der Verpackung stehen?

Ein Becher Fertigprodukt ist hergestellt aus folgenden durchschnittlicher Menge frischer Früchte: 27,6 Stück Holunderbeeren, 9 Stück Trauben, 1,2 Stücken Himbeeren, 0,6 Stück Pfirsiche, 0,2 Stück Äpfel, 0,4 Stück Bananen, 0,02 Stück Orangen.” Und trotzdem schmeckt das Getränk nach Pfirsich mit Himbeere! Wenn mir der Hersteller das beantworten könnte und gleich noch die Definition von “Stück” (Gramm? Fitzelchen? Prozent?) der Produktzutaten nennt, dann wäre ich wieder ein wenig schlauer… ;-)
Bildnachweis: eigenes Foto

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Kommentare

3 Kommentare zu “Rätsel des Alltags”
  1. Tobias Dirr sagt:

    Vor allem habe ich mich bei diesem Produkt gefragt warum auf der Verpackung ein Vergleich zu frischen Früchtmengen bezogen wird, auf der Zutatenliste aber von Konzentrat und Mark die Rede ist.
    Und die Zutat Orangenzellen dürften Pressabfälle aus der Orangensaftproduktion sein, die hier als Stabilisator verwendet werden.
    Übrigens steht auf der Zutatenliste eine prozentuale Angabe drauf, woraus ein Rückschluss auf die Mengenverhältnisse möglich ist. Hauptzutat mit 37,5% ist Pfirsichmarkkonzentrat.
    Fazit: Die Verpackung suggeriert dem Verbraucher er würde frisch verarbeitete Früchte bekommen, de facto ist es aber lediglich ein Fruchtsaftmix aus Konzentraten.

  2. Manuel sagt:

    Hallo Tobias,

    Ich kenne aus “eigener Produktion”, dass man bei Smoothie auf alle Fälle Banane dazugeben sollte, eben als Stabilisator. Ist ja auch in diesem mit drin. O-Saft kommt in meine selbstgemachten Smoothies auch mit rein, damit man das ganze auch trinken kann (sonst ist es teilweise sehr dickflüssig)

    Klar, oben steht die prozentuale Verteilung, und das, was vorne draufsteht, ist ja auch drin. Was mich halt wundert, ist der untere Absatz, mit den kryptischen “Stücken” und der hohen Konzentration von Holunderbeere und Traube, die aber nicht oben erwähnt werden…

    Well, eine abschließende Analyse ist wohl nur im Labor möglich *g* Und dass man für 0,79 Euro keine 100% Frischfrucht erwarten kann, sollte angesichts von Preisen ab 2,50 Euro für “Innocent Drinks” oder Hej! Drinks auch klar sein ;-)

    Gruß, Manuel

  3. Tobias Dirr sagt:

    Laut der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) muss nur beim Verzeichnis der Zutaten zwingend die Angabe in absteigender Reihenfolge ihres tatsächlichen Gewichtsanteils erfolgen. An anderer Stelle auf dem Produkt (auch auf den Fotos) kann die Reihenfolge beliebig vertauscht werden. Bestes Beispiel dafür sind Tütensuppen.
    Mit anderen Worten: Die Formulierung mit den Stücken entspringt der Marketingabteilung, entscheidend ist aber einzig und allein die Zutatenliste.

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