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Schmuck aus natürlichen Rohstoffen

2. Mai 2007 von Moritz Thiele  
Abgelegt unter Genuss

Jeder hat ihn. Alle wollen ihn. Keiner braucht ihn wirklich. An Händen, Füßen, Ohren, Hälsen, Armen, Nasen und an manch unsichtbarer Stelle ist er zu finden. Egal ob bei Mann oder bei Frau. Letztere neigen zugegebenermaßen im Allgemeinen ein wenig zu Opulenz, aber im Grunde haben beide Geschlechter den Hang zu Pretiosen. Doch das ist keineswegs verwunderlich, denn schon unsere Vorfahren in der Steinzeit haben sich geschmückt. Und zwar mit allem, was sie fanden. Warum eigentlich nicht?

Heutzutage gibt es zwar eine unendliche Fülle an Materialien, die zur Schmuckherstellung verwendet werden, doch am Schönsten ist doch immer noch das, was Mutter Natur uns beschert. Man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen und schon wird klar, dass man durch einen riesigen Juwelier wandert und nur noch zugreifen muss. Im reichhaltigen Sortiment des Warenlagers der Natur sind unter anderem Muscheln, Steine, Holz, Schneckenhäuser, Kokosschalen, Flachs, Perlen und je nach Aufenthaltsort auch Bernstein, Türkisstein oder sogar Meteoritstein enthalten. Und das alles umsonst. Nun kommt es nur noch auf die eigene Kreativität oder den Schmuckkünstler ihres Vertrauens an.

Muscheln sind wohl die beliebteste Variante des Naturschmucks. Sie sind in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit das Zeichen von Individualität, Zierde und der Ausdruck eines ganz bestimmten Lebensgefühls in einem. Allseits beliebt ist die Herzmuschel, die aufgrund ihrer weltweiten Verbreitung und ihrer hübschen Form, um so manchen Hals baumelt. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farbgebungen, Größen und variierenden Formen. Mit einer Heißklebepistole kann man leicht einen Haken oder Verschluss anbringen und sie an ein Leder- oder auch Silberband hängen. Möglich ist auch, mit äußerster Vorsicht ein Loch zu bohren und die Muschel aufzufädeln. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Doch, wie bei so vielem im Leben, gilt auch hier: Die Mischung macht’s.

Die Kombination aus Muscheln, Holz- oder Steinperlen, je nach Belieben naturbelassen oder bunt bemalt, Schneckenhäusern, exklusive deren Bewohner, und Federn in ihrer schimmernden Schönheit, führt zu wahren Meisterwerken, die jedes Dekolleté schmücken und ein echter Hingucker sind. Neben der äußerlichen Zierde ist mit dem Schmuck aus natürlichen Materialien auch nicht selten ein innerer Bezug verbunden. Mit jedem Tragen erinnert man sich an den schönen Urlaub am Strand, den besonderen Menschen, der einem diese Muschel verehrt hat oder die herrliche Wanderung, von der man diesen einen bestimmten Stein mitgebracht hat.

Und das ist ja der eigentliche Sinn von Schmuck, er soll uns erfreuen und ein gutes Gefühl verleihen. Besser als Naturschmuck dies tut, geht es eigentlich gar nicht.

Dies ist ein Gastbeitrag von Moritz Thiele (optikur.de)

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