Statt Brause: Holunder-Schorle
“Wasser mit Geschmack” – auch bekannt als trendige Erfrischungsgetränke – gibt es mittlerweile von sehr vielen Firmen. Meist bestehen die Getränke aus jeder Menge Wasser unterschiedlichster Qualität und Fruchtaroma in geringer Konzentration. Leider schmeckt mir das meiste Zeugs einfach zu künstlich, bzw. ist mir zu teuer. Bestätigt wurde ich in meiner Meinung, als ich vor einigen Tagen einen selbstgemachten Holunderbeeren-Saft trinken durfte. Hmmm, lecker! Wer Lust hat, sich so etwas auch mal herzustellen, der findet hier schöne Rezepte für Holunderbeerensirup oder Holunderblütensirup. Das reicht dann für einige Liter leckere Holunder-Schorle!
Dem Holunder wird im Volksmund so einiges nachgesagt: “Er soll Unglück abwenden, Krankheiten heilen und den Blitz ableiten”. Klingt doch gut, oder? Seine Früchte sind auf alle Fälle bis in den Oktober erntbar, allerdings muss man für seinen eigenen Holunderblütensirup Geduld mitbringen – denn den Rohstoff gibt´s erst wieder im nächsten Juni, wenn der Holunder blüht. Wer nicht so lange warten möchte, der kann auf industriellen Sirup aus dem Supermarkt zurückgreifen oder sich etwas besonders gönnen. Zum Beispiel “Holunderblütensirup aus selbstgepflückten Holunderblüten aus dem Lallinger Winkel, der Obstschüssel des Bayerischen Waldes” Klingt lecker, und gibts auch online beim Hofladen zu kaufen. Also genießen Sie eine Holunderschorle, solange das Wetter noch danach ist! Spätestens im Winter treffen wir die Holunderblüte noch einmal – dann als wohltuenden Erkältungstee
Bildnachweis: www.zumhofladen.de

Nicht zu vergessen, dass ein Hollerbusch zu jedem Haus gehört. Außerdem wohnt dort die Göttin Hel, auch bekannt als Frau Holle aus dem gleichnamigen Märchen. Eine durchaus nette Dame, auch wenn das Christentum aus ihrem Reich die “Hölle” gemacht hat.
*lol* Hier ist übrigens noch ein Bonus-Link zum Thema “Hollerbusch”:
HR-Online