Recycle or die?!
Einen sehr gut gemachten Kurzfilm über das “Recycling” von Elektro-Geräten habe ich bei Karmakonsum gefunden:
Link: www.vimeo.com
Es ist schon erschreckend, wie viel giftige Abfälle in unseren Konsumgütern stecken. Und wie verantwortungslos die Entsorgung betrieben wird. Neben der notwendigen Information über die Giftigkeit von bestimmten Materialien gibt es einige Punkte, die wir alle machen können, um etwas weniger “Müll” zu produzieren.
- Nicht den billigen “China-Müll” kaufen. Warum? Wir wissen nichts über die Produktionsbedingungen und die meisten Geräte haben eine extrem kurze Lebensspanne.
- Muss es wirklich immer der “heiße Scheiss” sein, der gerade in Mode ist? Beispiel Handys – die Geräte werden meist schon vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum entsorgt, bzw. in die Schublade gesteckt. Und das nur, weil eben die Firma XY ein neues Gerät auf den Markt geworfen hat, welches über die “must-have”-Features verfügt, die uns die Werbung als unverzichtbar verkaufen möchte.
- Funktionierende Elektrogeräte, die gegen neuere Exemplare ausgetauscht wurden (Röhrenfernseher zu Flachbildschirmen usw.) sollten nicht auf den Müll gebracht werden, sondern weiter im Einsatz bleiben. Auf dem Flohmarkt verkaufen, an Freunde verschenken oder ins Brockenhaus geben (gilt nur für Schweizer *g*)
- Geräte die nur leicht defekt sind, reparieren lassen. Für viele Konsumgüter (Handys, Stereo-Anlagen, Computer, analoge Kameras usw.) gibt es erstaunlich viele Seiten im Internet wo andere Menschen detaillierte Bauzeichnungen, Fotos und do-it-yourself-Dokumentationen bereithalten. Mit etwas handwerklichem Geschick kann man einige Sachen sogar selbst wieder “heile” machen.
- Ebenfalls im Internet bekommt man auch viele Anregungen, wie man aus altem “Schrott” neue Sachen bauen kann, bzw. sogar Kunstgegenstände schaffen kann. Eine alte Waschmaschinen-Trommel z.B. ergibt eine interessante Lampe (Link)… und so weiter.
- Wenn schon weggeworfen werden muss, dann sollte man seine Alt-Geräte zu einem Entsorgungsbetrieb bringen, der möglichst NICHT den Schrott in die dritte Welt exportiert, sondern im eigenen Land recycled.
