7 Fragen zu Konsum und Umwelt
Das Konsumblog hat eine kleine “Blogparade” angeworfen (Blogparade = mehrere “ins-Internet-Schreiber” schreiben etwas zu einem vom Initiator vorgegebenen Thema und teilen das dem Initiator dann mit) zu dem Thema: “Konsum und Umwelt“. Seine Aufgabenstellung: “was denkt ihr über Umwelt und Konsum und welche Erfahrungen sind euch wichtig?” Dies wird in 7 Fragen zusammengefasst, die ich an dieser Stelle gerne beantworte:
- Gibt es Produkte, die Du bewusst meidest, wenn ja, welche und warum?
Waren, die “zu billig” sind – wo klar ist, dass da jemand beschissen wurde – entweder der Produzent (z.B. Billiglohnland-Produktion) oder der Konsument (bloßer Wegwerfartikel). Ich versuche Produkte zu kaufen, die “nachhaltig” sind – sprich auch nach einer gewissen Zeit noch halten
- Hat es in den letzten 3 Jahren Ereignisse gegeben, die Dein Konsumverhalten verändert haben?
Natürlich, zum Beispiel haben die steigenden Energiepreise dafür gesorgt, dass ich versuche den häuslichen Energieverbrauch zu senken. - Welche Ereignisse zum Thema Umwelt und Konsum haben Dich am stärksten beeindruckt oder empört?
Ich bin in gewisser Weise “beeindruckt” davon, dass das Thema Klimawandel endlich in den Köpfen angekommen ist. Empört bin ich auf der anderen Seite darüber, dass es für viele (Medien) nur ein “Strohfeuer” und eine Mode war – siehe BILD-Allianz mit Umweltverbänden etc. Außerdem finde ich die ganze Biosprit-Debatte geradezu ekelhaft. Passend dazu: Grenzen der Mobilität - Welche konkreten Entwicklungen im Bereich Umwelt oder Verbraucherschutz beunruhigen Dich?
Die “Renaissance” der Kohlekraftwerke und das neue Selbstbewußtsein der Atomkraftlobby. - Was hat sich in den letzten 3 Jahren im Sinne der Nachhaltigkeit zum Besseren gewendet?
Noch viel zu wenig. Zumindest ist der Begriff “Nachhaltigkeit” überhaupt erst einmal bekannt geworden. Fragt sich bloß: ist unser Wirtschaftssystem überhaupt in der Lage, wirklich “nachhaltig” zu werden? Und was passiert, wenn die Stars (unser aller Vorbilder) sich von Hybridautos und Solarhäusern wieder abwenden? - Hast Du Ideen für Politiker und Konsumenten, um das Verhältnis von Umweltschutz, Konsum und Lebensqualität zu verbessern?
Für Politiker: Informieren, informieren, informieren – und dann handeln, und dies nicht nur in Form von Lippenbekenntnissen. Für Konsumenten: informieren, informieren, informieren – und dann erkennen, dass das Leben aus mehr als nur Konsum besteht. - Was kritisierst Du – wenn überhaupt – an den “Neuen Ökos”, an der “LOHAS-Bewegung”?
Zum Beispiel, dass sie mit dem SUV in den Bio-Supermarkt fahren (Link), oder dass sie meinen, nach dem Wechsel zu einem (vermeintlichen) Ökostrom-Anbieter könnten sie so weitermachen wie bisher…

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