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Benzin teurer – Fett runter?

15. Oktober 2007 von Manuel  
Abgelegt unter LOHAS

Bloggers Unite - Blog Action DayIn einer umstrittenen Studie der Washington University kommt Charles Courtemanche (Wirtschafts-Wissenschaftler) zu der Annahme, dass die Anhebung der Treibstoffpreise um nur einen Dollar pro Gallone (rund vier Liter) die Fettleibigkeit der US-Bevölkerung in nur drei Jahren um 15 Prozent senken könne. Der Grund für die These: Wenn der Treibstoff teurer wird, dann fahren Menschen weniger mit dem Auto und laufen mehr. Ausserdem würden laut Courtemanche die Menschen, wenn die Fahrtkosten höher sind, nicht mehr so oft in (Fastfood)Restaurants essen gehen, sondern lieber zu Hause essen. Für die Untersuchung verglich der Forscher die durchschnittlichen Benzinkosten der vergangenen 20 Jahre mit statistischen Daten aus staatlichen Untersuchungen über über gesundheitliche Verhaltensweisen von 1979 bis 2004.

Ob´s stimmt – und vor allem, ob man die Studienergebnisse auch auf Europa übertragen kann, sei erst einmal dahin gestellt. Richtig ist, dass weniger Fahren mit dem Auto nicht nur den Geldbeutel schont und die Fitness steigert (auch das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln hilft, da man ja zur Haltestelle und zurück laufen muss), sondern auch die Umwelt schont! Also: wenn man den sprichwörtlichen Brief zum Kasten bringen möchte, das Auto stehen lassen und lieber per Pedes gehen oder mit dem Fahrrad fahren ;-)

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Kommentare

5 Kommentare zu “Benzin teurer – Fett runter?”
  1. Diese Studie ist totaler Unfug:
    Siehe hier –> Link

    Und komischerweise rege ich mich jedesmal neu auf, wenn ich es wieder höre… 8-)

  2. Manuel sagt:

    Jepp, aber ist doch eine gute Überleitung zum eigentlichen Ansinnen, weniger fahren = Sprit und Luftverpestung sparen ;-)

  3. Danny sagt:

    Man muss den Amerikanern lassen, dass sie alles versuchen sich einzureden das sie ihre Volksverfettung wieder zurückfahren können.;-) Ich halte das für grossen Blödsinn. Jedenfalls bei einem Dollar/Gallone.

  4. Waldweiblein sagt:

    Und selbst wenn es in soweit stimmen sollte, dass die Fahrgewohnheiten sich bei steigenden Benzinpreisen ändern würde… der Effekt hält zumeist nicht lange an.
    Ich kenne einige, die weniger fahren wollten als in den vergangenen Jahren die Spritpreise immer wieder stiegen; inzwischen fahren sie wieder so viel wie voher – ein höherer Spritpreis ändert zumeist leider nicht wirklich die Einstellung.

  5. scientist sagt:

    Ein direkter Vergleich zwischen der Oelpreisentwicklung und durchschnittlicher Zeit
    im Auto (Stunden am Tag) pro Amerikaner/EUer/Asiaten waere interessant ..

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