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Veggie Love Casting Sessions

6. Februar 2011 von Manuel  
Abgelegt unter LOHAS

PeTA, die bekannte Tierschutzorganisation denkt sich wahrscheinlich auch… was einmal geklappt hat, geht sicher auch noch ein zweites Mal. Wir erinnern uns – 2009 versuchte die Tierschutzorganisationen einen Werbeclip beim US Superbowl zu platzieren. Mit einem Video namens Veggie Love, in welchem “knackige Models in aufreizenden Dessous lasziv mit ebenso knackigem Gemüse spielen und eine Studie zitiert wird, die behauptet, Vegetarier hätten besseren Sex” (VitalGenuss.de berichtete: Veggie Love). Zu sexy, befand der Sender NBC damals und weigerte sich, den “Foodporn” zu senden.

Screenshot der Casting Sessions. Bildnachweis: (c) 2011 PETA

Screenshot der Casting Sessions. Bildnachweis: (c) 2011 PETA

2011 greift PeTA das Thema noch einmal auf und präsentiert wiederum zum Superbowl eine Neuauflage der Kampagne. Die bislang unter Verschluß gehaltenen Casting-Aufnahmen (Veggie Love Casting Sessions) sind jetzt im Netz zu finden. Der Inhalt der Videos ist schnell zusammengefasst. Hübsche junge Damen in Bikinis spielen mit verschiedenem Gemüse (Tomaten, Möhren, Brokoli, Staudensellerie Die Aufmachung der Microsite “Casting Sessions” erinnert sehr an Webseiten aus dem Rotlicht-Bereich. Das beginnt mit dem Design, geht weiter mit einer typischen “Model-Gallery” und endet mit einem sattsam bekannten riesigen “Join Now” Button. Für 16$ im Jahr gäbe es “All Access”. Wer dort draufklickt, wird aber nicht zu einem Mitgliederbereich weitergeleitet, sondern auf eine Spendenseite geführt. Ein cleveres Fundraising-Konzept!
Auf der Veggie Love Casting Seite kann Mann / Frau auch über die einzelnen Models abstimmen oder ganz allgemein seine Einschätzung bekannt geben. Die meistgeklickten Buttons sind “Yum” (lecker!), TMI (too much information – übersetzt in etwa wie: “Danke, so genau wollte ich es gar nicht wissen”), “Hot” und “WTF” (frei übersetzt etwa “Was zum Geier soll das hier?”).

Technisch gibt es an der Kampagne nichts zu meckern, der Inhalt ist aber durchaus kontrovers. Klar, verwackelte Aufnahmen von Tierfabriken und Schlachthöfen locken heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor – da sich das Publikum daran gewöhnt hat. Darum müssen Organisationen wie PETA einen Schritt weiter gehen um im Gespräch zu bleiben. Ob und in wieweit mit der “Veggie Love”-Kampagne die Grenze des guten Geschmacks überschritten wurde, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden :-)

Hier der Casting-Trailer als Video:

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