Fazit zur Förderung nachhaltiger Dämmstoffe
Häuslebauer, die etwas für die Umwelt tun wollten und darum auf Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zurückgriffen, konnten dafür eine Förderung beantragen. Zu den Dämmstoffen aus der Natur zählen Holzfasern, Holzwolle, Stroh, Flachs und Hanf, aber auch Schafwolle, Schilf und Seegras. Das Förderprogramm lief eigentlich bereits 2006 aus, wurde dann aber durch EU-Bezuschussung noch einmal bis Ende 2007 verlängert. Der Baustoffblogger berichtet, dass jetzt der Jahresbericht 2005/2006 der “Fachagentur nachwachsende Rohstoffe e.V.” vorliegt, welcher interessante Einblicke zur Entwicklung des Einsatzes von nachwachsenden Rohstoffen bietet. So haben sich im letzten Jahr 3668 Bauherren für eine Dämmung aus Hanf, Flachs oder anderen natürlichen Dämmstoffen entschieden. Das ist bei fast 250.000 erteilten Baugenehmigungen für 1-2 Familienhäuser (laut statistischem Bundesamt) natürlich nur sehr wenig.
Warum wurde so wenig von der Förderung Gebrauch gemacht, wo doch die Vorteile natürlicher Dämmstoffe (Verarbeitungseigenschaften,Wohnklima, Entsorgung) auf der Hand liegen? Für den Baustoffblogger Frank Söhner ist die Sache klar – es liegt am deutlichen Preisunterschied und am Nachteil, dass z.B. Hanfdämmung ohne Mehrarbeit und eine Unterkonstruktion nicht so effektiv wie eine mineralische Dämmung ist. Da der Anteil von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen inklusive Holz- und Cellulosedämmstoffe sich nur auf etwa 5% am Gesamtdämmstoffmarkt beläuft, sind diese aufgrund fehlender Massenproduktion natürlich etwas teurer. Ohne die Förderung wird es wahrscheinlich noch weniger Bauherren in Zukunft geben, die nachhaltig ihr Haus dämmen werden. Im Endeffekt liegt es aber am Konsumenten: “Je mehr Bauherren die Vorteile der natürlichen Dämmung schätzen, desto günstiger und damit wettbewerbsfähiger zur mineralischen Dämmung, kann auch das Angebot werden“, so das Fazit des Baustoffbloggers.
weitere Infos: www.naturdaemmstoffe.info
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Die empfohlene webseite naturdaemmstoffe.info ist wirklich ein fundgrube. es ist toll, was die FNR im internet an infos bereitstellt.
grusz
klm