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29. July 2010 | Nachrichten Feed

Interview mit den Ivy-Machern

16. Juni 2008 von Manuel  
Abgelegt unter LOHAS

IVY World im Interview mit FORUM Nachhaltig Wirtschaften. Getroffen hat man sich auf der Karmakonsum ´08:

Interessant – neben dem üblichen Selbst-Werbe-Gerede kommt auch mal ein nicht so bekanntes Gesicht (Daniel Dauletiar ) zu Wort – und erzählt etwas über die Finanzierung des LOHAS-Portals. Erstaunlich ehrliche Äußerungen zu den Print-Anzeigen: “Ob die jetzt green-washed sind oder nicht ist für uns nicht das relevante [Kriterium]“, machen das Interview durchaus interessant…

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Kommentare

3 Kommentare zu “Interview mit den Ivy-Machern”
  1. Daniel sagt:

    Oh, das kommt wirklich falsch rüber – kann ich nicht mal leugnen. Mit “Green-washed” treffe ich hier nicht den Punkt. In unseren Marktforschungen und Gruppendiskussionen haben wir die Erfahrung gemacht, dass Leser (egal, wie sie das Magazin nun finden), allergisch auf “normale” Anzeigen reagieren. Springt dem Leser das “grün&gut” nicht sofort ins Gesicht ist die Anzeige unglaubwürdig – so die vorherrschende Meinung.

    Leider ist es nicht möglich ein Magazin, was in der Unterhaltung ungleich teuerer als ein Webportal ist, nur mit Anzeigen guter Produkte zu betreiten, oder man muss Low-Budget produzieren und Angebote von diesem Niveau gibt es leider schon im Überfluss. Ergo: wir hätten überhaupt keine Probleme mit Anzeigen von (bspw.) ebay (keine grünen Produkte) oder Toyota (wenige grüne Produkte). Bei nachweislich und bekanntermaßen indiskutablen Unternehmen mit fragwürdigen Fertigungswegen und schädlichen Produkten lehnen wir ab. Aber mal ehrlich: welche Media-Agentur empfiehlt bspw. seinem Kunden Vattenfall ein solches Medium?

  2. Daniel sagt:

    …ach ja. Danke nochmal für den Hinweis zum Spam in den Blogs, die Technik sitzg bereits dran.

    Ciao,
    Daniel

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  1. [...] Als ich das Thema grünes Metablog mit Betreibern ähnlicher Dienste in den USA diskutiert habe, waren diese überrascht über meine juristischen Bedenken. Dort herrscht die Philosophie, dass alles was über eine öffentlich Schnittstelle zur Verfügung gestellt wird, auch jederzeit in vollem Umfang zitiert werden darf. Interessant war die Begründung dafür, gehen sie doch davon aus, dass die Autoren im wesentlichen nur gelesen werden wollen, egal wo. Meine Beobachtung war aber eine andere. Einerseits haben amerikanischen Greenblogger im letzten halben Jahr ihre Feeds gekürzt oder haben Werbung, als Grafik- oder Textlink, in die Feeds intergriert. Im Feedreader ist mir die Werbung egal, in einem öffentlichen Aggregator sehe ich da Probleme. Werbung, die über die Feeds hereinkommt und angezeigt wird, kann mit den Interessen der Metablogs kollidieren. Ein grundsätzliches Bekenntnis zur Werbefreiheit würde damit unterlaufen oder die fremde Werbung kann mit der eigener Werbepartner kollidieren. Gar nicht daran zu denken was los wäre wenn dadurch Reklame platziert werden würde, die der nachhaltigen Grundeinstellung widersprechen. Nicht jeder sieht den potentiellen Konflikt um Werbung so entspannt wie die Jungs von Ivy. [...]



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