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	<title>Kommentare zu: Interview mit den Ivy-Machern</title>
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		<title>Von: Gerade noch rechtzeitig &#124; Bio Emma</title>
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		<dc:creator>Gerade noch rechtzeitig &#124; Bio Emma</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 16:12:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Als ich das Thema gr&#252;nes Metablog mit Betreibern &#228;hnlicher Dienste in den USA diskutiert habe, waren diese &#252;berrascht &#252;ber meine juristischen Bedenken. Dort herrscht die Philosophie, dass alles was &#252;ber eine &#246;ffentlich Schnittstelle zur Verf&#252;gung gestellt wird, auch jederzeit in vollem Umfang zitiert werden darf. Interessant war die Begr&#252;ndung daf&#252;r, gehen sie doch davon aus, dass die Autoren im wesentlichen nur gelesen werden wollen, egal wo. Meine Beobachtung war aber eine andere. Einerseits haben amerikanischen Greenblogger im letzten halben Jahr ihre Feeds gek&#252;rzt oder haben Werbung, als Grafik- oder Textlink, in die Feeds intergriert. Im Feedreader ist mir die Werbung egal, in einem &#246;ffentlichen Aggregator sehe ich da Probleme. Werbung, die &#252;ber die Feeds hereinkommt und angezeigt wird, kann mit den Interessen der Metablogs kollidieren. Ein grunds&#228;tzliches Bekenntnis zur Werbefreiheit w&#252;rde damit unterlaufen oder die fremde Werbung kann mit der eigener Werbepartner kollidieren. Gar nicht daran zu denken was los w&#228;re wenn dadurch Reklame platziert werden w&#252;rde, die der nachhaltigen Grundeinstellung widersprechen. Nicht jeder sieht den potentiellen Konflikt um Werbung so entspannt wie die Jungs von Ivy. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Als ich das Thema gr&#252;nes Metablog mit Betreibern &#228;hnlicher Dienste in den USA diskutiert habe, waren diese &#252;berrascht &#252;ber meine juristischen Bedenken. Dort herrscht die Philosophie, dass alles was &#252;ber eine &#246;ffentlich Schnittstelle zur Verf&#252;gung gestellt wird, auch jederzeit in vollem Umfang zitiert werden darf. Interessant war die Begr&#252;ndung daf&#252;r, gehen sie doch davon aus, dass die Autoren im wesentlichen nur gelesen werden wollen, egal wo. Meine Beobachtung war aber eine andere. Einerseits haben amerikanischen Greenblogger im letzten halben Jahr ihre Feeds gek&#252;rzt oder haben Werbung, als Grafik- oder Textlink, in die Feeds intergriert. Im Feedreader ist mir die Werbung egal, in einem &#246;ffentlichen Aggregator sehe ich da Probleme. Werbung, die &#252;ber die Feeds hereinkommt und angezeigt wird, kann mit den Interessen der Metablogs kollidieren. Ein grunds&#228;tzliches Bekenntnis zur Werbefreiheit w&#252;rde damit unterlaufen oder die fremde Werbung kann mit der eigener Werbepartner kollidieren. Gar nicht daran zu denken was los w&#228;re wenn dadurch Reklame platziert werden w&#252;rde, die der nachhaltigen Grundeinstellung widersprechen. Nicht jeder sieht den potentiellen Konflikt um Werbung so entspannt wie die Jungs von Ivy. [...]</p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.vital-genuss.de/nachdenken/interview-mit-den-ivy-machern.html/comment-page-1#comment-13788</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 13:31:56 +0000</pubDate>
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		<description>...ach ja. Danke nochmal f&#252;r den Hinweis zum Spam in den Blogs, die Technik sitzg bereits dran.

Ciao,
Daniel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ach ja. Danke nochmal f&#252;r den Hinweis zum Spam in den Blogs, die Technik sitzg bereits dran.</p>
<p>Ciao,<br />
Daniel</p>
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		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.vital-genuss.de/nachdenken/interview-mit-den-ivy-machern.html/comment-page-1#comment-13787</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 13:19:54 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, das kommt wirklich falsch r&#252;ber - kann ich nicht mal leugnen. Mit &quot;Green-washed&quot; treffe ich hier nicht den Punkt. In unseren Marktforschungen und Gruppendiskussionen haben wir die Erfahrung gemacht, dass Leser (egal, wie sie das Magazin nun finden), allergisch auf &quot;normale&quot; Anzeigen reagieren. Springt dem Leser das &quot;gr&#252;n&amp;gut&quot; nicht sofort ins Gesicht ist die Anzeige unglaubw&#252;rdig - so die vorherrschende Meinung. 

Leider ist es nicht m&#246;glich ein Magazin, was in der Unterhaltung ungleich teuerer als ein Webportal ist, nur mit Anzeigen guter Produkte zu betreiten, oder man muss Low-Budget produzieren und Angebote von diesem Niveau gibt es leider schon im &#220;berfluss. Ergo: wir h&#228;tten &#252;berhaupt keine Probleme mit Anzeigen von (bspw.) ebay (keine gr&#252;nen Produkte) oder Toyota (wenige gr&#252;ne Produkte). Bei nachweislich und bekannterma&#223;en indiskutablen Unternehmen mit fragw&#252;rdigen Fertigungswegen und sch&#228;dlichen Produkten lehnen wir ab. Aber mal ehrlich: welche Media-Agentur empfiehlt bspw. seinem Kunden Vattenfall ein solches Medium?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, das kommt wirklich falsch r&#252;ber &#8211; kann ich nicht mal leugnen. Mit &#8220;Green-washed&#8221; treffe ich hier nicht den Punkt. In unseren Marktforschungen und Gruppendiskussionen haben wir die Erfahrung gemacht, dass Leser (egal, wie sie das Magazin nun finden), allergisch auf &#8220;normale&#8221; Anzeigen reagieren. Springt dem Leser das &#8220;gr&#252;n&amp;gut&#8221; nicht sofort ins Gesicht ist die Anzeige unglaubw&#252;rdig &#8211; so die vorherrschende Meinung. </p>
<p>Leider ist es nicht m&#246;glich ein Magazin, was in der Unterhaltung ungleich teuerer als ein Webportal ist, nur mit Anzeigen guter Produkte zu betreiten, oder man muss Low-Budget produzieren und Angebote von diesem Niveau gibt es leider schon im &#220;berfluss. Ergo: wir h&#228;tten &#252;berhaupt keine Probleme mit Anzeigen von (bspw.) ebay (keine gr&#252;nen Produkte) oder Toyota (wenige gr&#252;ne Produkte). Bei nachweislich und bekannterma&#223;en indiskutablen Unternehmen mit fragw&#252;rdigen Fertigungswegen und sch&#228;dlichen Produkten lehnen wir ab. Aber mal ehrlich: welche Media-Agentur empfiehlt bspw. seinem Kunden Vattenfall ein solches Medium?</p>
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