Regional und Fair – Zukunftsmodell?
Bio ist nicht gleich Bio – das ist mittlerweile bekannt. Und auch ein “Bio-Produkt” kann ganz schön unökologisch sein, wenn es per Flugzeug 1000ende von Kilometern zu uns auf den Tisch fliegt. Was kann man tun? Entweder das (Mindest)Ökosiegel etwas kritischer betrachten und auf Produkte mit strengeren Richtlinien (Demeter, Bioland) achten. Oder aber gezielt regional kaufen – egal, ob nun Öko oder konventioneller Landbau. Einen fairen Handel in regionalen Strukturen und dem Produkt angemessenen Preisen, das ist der Grundgedanke der Aktion “bio – regional & fair“. Ins Leben gerufen wurde die Initiative vom Biokreis e.V. Der Geschäftsführer Sepp Brunnbauer zieht nach einigen Monaten bereits eine positive Bilanz: „Mit unserer Aktion sind wir am Puls der Zeit. Immer mehr Verbraucher bevorzugen regionale Bio-Lebensmittel aus guter handwerklicher Verarbeitung. Der Biokreis sorgt mit Richtlinien und einer unabhängigen Zertifizierung für die nötige Transparenz.“

Auf der Website gibt es weitere Infos zur Zertifizierung und einen interessanten Image-Film, den man sich komplett online ansehen kann. Darin werden die Vorteile und die Wichtigkeit regionalen Schaffens dargestellt – vom Getreideanbau bis zum Brot und vom Huhn bis zum Frühstücksei. Der Titel lautet ebenfalls “regional und fair” – und die Machart des Films ist, was Bildsprache und Vertonung angeht, schon fast als Ökokitsch zu bezeichnen
Trotzdem eine gute Idee – mit hoffentlich vielen Nachahmern!
Bildnachweis: (c) Screenshot von www.regional-und-fair.de
