Soziale Mode von bewaffneten Engeln
Ethisch korrekte Kleidung kommt immer mehr in Mode. Was American Appareal vormachte, machen mittlerweile Labels unterschiedlichster Größe nach. Die “armedangels” sind so ein neues Modelabel, das eine klare Position zu den Produktionsbedingungen der Modeindustrie bezieht. Die Gründer Martin Höfeler und Anton Jurina sagen: “stylische Klamotten, Umweltverschmutzung und Kinderarbeit passen nicht zusammen“. Darum werden alle Produkte von armedangels bei einem FAIRTRADE-zertifizierten Produzenten in Portugal hergestellt, der pestizidfrei angebaute Baumwolle und faire Abnahmepreise für die Erzeuger garantieren würde. “Saubere Mode” also, die zudem mit ausgesuchten Hilfsprojekten verbunden wird, denn von jedem verkauften Kleidungsstück geht ein Obulus an soziale Projekte. Am Anfang steht der Aufbau von Schulen in Santa Cruz, Bolivien. Weitere Aktionen sind geplant.
Mit ihrer ersten Kollektion (T-Shirts, Longsleeves, Sweatshirts und Tops) treten Jurina und Höfeler bereits sehr selbstbewußt auf. Ihre Modemarke sehen sie als Social Fashion Label, denn die “armedangels sind gekommen, um sich einzumischen“, sagt das Duo. Entworfen werden die Kleidungsstücke von internationalen Designern, in einer limitierten Erstauflage von 2000 Exemplaren pro Design. Die soziale Mode der armedangels kann man zunächst im Internet (www.armed-angels.de) kaufen, bevor sie Anfang 2008 auch in 15 ausgesuchten Shops in Deutschland erhältlich sein soll. Läden in Österreich und in der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien sind angedacht. Ausführliche Informationen gibts im hauseigenen Weblog. Ein echter LOHAS-Einkaufstipp!
Bildnachweis: Screenshot armed-angels.de
