Apfelsaftgetränke getestet – schlechte Aromawasser
Stiftung Warentest hat in der Mai-Ausgabe Apfelsaftgetränke unter die Lupe genommen. Im Gegensatz zu 100% Saft (Direktsaft oder Konzentrat) ist bei den Saftgetränken weit mehr als Apfel drin. Wasser, Zucker und Aromastoffe. Auch wenn sich Saftlieberhaber bei solchen Zusammensetzungen der Magen umdreht, es gibt genügend Konsumenten, die auf das billige Zuckerwasser stehen. Das Urteil der Tester: “Das Ergebnis ist traurig: sehr süße Getränke, die zum Teil kaum noch nach Apfel schmecken“.
Laut Lebensmittelverordnung muss ein Fruchtsaftgetränk 30 Prozent Frucht enthalten. Apfelaroma wurde bei den getesteten Säften nur sparsam verwendet – häufig kamen andere (billigere) Aromen zum Einsatz. Mit Apfelsaft haben die Getränke dann noch wenig zu tun. Ein Saftgetränk schmeckte laut Jury-Urteil wie “Shampoo mit Apfelduft”. Eine Testübersicht findet sich hier. Mein Tipp: Wem 100%-Säfte zu stark sind, oder zu viele Kalorien enthalten, der sollte statt die oben genannten “Getränken” lieber ein paar Flaschen Wasser und einen Direktsaft kaufen. Zuhause nach Laune und Geschmack das Wasser mit der gewünschten Menge an Saft mischen – und schon hat mein sein eigenes Apfelsaftgetränk. Nur unwesentlich teurer als die Fertigware und mit der Gewissheit, zu wissen was drin ist ![]()
(Linktipp via Saftblog) Bildnachweis: pixelretter.de
