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Die 1 Million Flaschen Homepage

7. November 2007 von Manuel  
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beverixWer kennt sie nicht, die 1 Million Dollar Homepage, die den Erfinder Alex Tew einen Platz in der Internetgeschichte sicherte (und nebenbei um besagte 1 Million Dollar reicher machte). Es gab viele Nachahmer, die aber nie an den Erfolg des Originals heranreichen konnten. Jetzt möchte auch das Gastro- und Getränke-Network about-drinks.de die Idee “Pixel auf Website gegen Geld verkaufen und verlinken” noch einmal aufgreifen und etwas vom Werbekuchen abhaben. Dazu hat man beverix.com online gestellt, eine Website mit einem virtuellen Regal für Marken des deutschen und internationalen Getränkemarktes.

Unter dem Motto “Top of the shelves – Gut gelistet ist so gut wie verkauft!” werden 8 Regale für die Flaschen und Links zu den Herstellern angeboten. Die “Listungsgebühr” ist, wie man das aus dem Einzelhandel kennt, recht stattlich. Von 200 Euro für die besten Plätze bis runter auf 70 Euro für die unteren Regalplätze sind pro Jahr und Flasche fällig. 240 Regalplätze sind zu befüllen, das mach bei einem Durchschnittspreis von 120 Euro nette 28800 Euro, wenn die Regale voll werden. Bislang sieht es schon recht bunt aus. Die ganz großen Marken habe ich noch nicht entdecken können, aber Krombacher, Heineken, Orangina und Fritz-Kola sind nicht ganz unbekannt. Bleibt abzuwarten ob Coca Cola, Bionade, Pepsi, Becks und wie sie alle heissen mögen auch noch ins Regal gestellt werden. Sicher ist aber Dreierlei. 1. Machen die Inhaber des Flaschenregals noch einmal einen guten Umsatz mit einer recht ausgelutschten Idee, 2. so friedlich wie auf beverix.com stehen die Marken nie wieder nebeneinander und 3. ist die Zwangsmusik der Site absolut nervig :-)

Bildnachweis: (c) Screenshot von beverix.com

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Kommentare

3 Kommentare zu “Die 1 Million Flaschen Homepage”
  1. “Gut gelistet ist so gut wie verkauft!” Da lachen ja die Hühner… ;o) Obwohl, der Satz ist vermutlich ganz anders gemeint. Für den der Hersteller listet, ist die Listungsgebühr viel einträglicher, als ob er die Produkte aktiv verkaufen würde. Aber wahrscheinlich war es auch so gemeint… *lach*

  2. Manuel sagt:

    Die Betonung liegt wohl auf “so gut wie” :-)

    Wie sieht es denn bei euch aus – Wo verkauft ihr mehr, in Läden mit Listungsgebühr oder in Geschäften ohne?

  3. Da mußte ich tatsächlich erst kurz nachdenken, aber es ist so: die Läden ohne Listung verkaufen mehr. Und es gibt dafür nur einen Grund: Die Läden, die unsere Produkte ohne Gebühren reinnehmen, WOLLEN verkaufen. Lebensmittelketten leben von den Listungsgebühren und Werbekostenzuschüssen, Regalmieten und was da noch alles erfunden wurde und deswegen müssen sie nichts verkaufen, bzw. es interessiert sie nicht weiter.

    Muß aber auch dazusagen, daß wir bis jetzt nur einmal WKZ bezahlt haben und dann nie wieder, weil es eben nix gebracht hat. Jetzt machen wir das nicht mehr und werden trotzdem gelistet. ;o)

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