Frischprodukte 10% teurer im Dezember
Für einige Produkte mussten die deutschen Verbraucher im Dezember deutlich tiefer als zuvor in die Tasche greifen: Feldsalat wurde über 70 % teurer, Zitronen rund 10%, Speiseöl wurde 13% angehoben und Brot etwa 8%. Im Vergleich zum Dezember 2006 stiegen auch Milch und Milchprodukte (26%) an und Paprika und Tomaten verteuerten sich um ein Drittel. Diese Zahlen lassen sich bei der Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP)nachlesen, wo der monatliche Verbrauchspreisindex errechnet und veröffentlicht wird. Insgesamt waren Frischeprodukte fast 10% teurer als noch vor einem Jahr. Günstiger kam man lediglich bei Kartoffeln (19,6%) und Schweinefleisch (0,6%) weg.
Im Nachbarland Österreich sah es nicht wesentlich anders aus. Die Lebensmittel-Inflation betrug im vergangenen Jahr 6,4% (Quelle). Besser kamen die Konsumenten der Schweiz weg – hier lag die Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahr nur bei 0,4 Prozent (Quelle). Diese niedrige Zahl lässt sich aber nur durch den Wegfall von Importzöllen auf bestimmte Produkte und die typische “Insellage” erklären.

Quelle und Copyright Grafik: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 04.01.2008
