Jamie Oliver und die Käfigeier
Das Jamie Oliver manchmal zu drastischen Methoden greift, um seine Anliegen vorzutragen, wissen wir spätestens seit der leckeren Chicken-Wing-Aufzeichnung. Aber mit den Hühnern scheint der Meisterkoch es ja eh zu haben. Vor ein paar Tagen schockte Herr Oliver noch in seiner Fernsehsendung mit der öffentlichen Hinrichtung eines Kükens, um auf die schlechten Bedingungen in Englands Hühnerhaltung hinzuweisen. Das Publikum war wohl gespaltener Meinung
Jetzt aber fällt dem britischen Saubermann ein Skandal-Ei neben die Pfanne.
Sein Mitarbeiter Dave Meneer, der Küchenchef eines seiner “fifteen” Restaurants, hat nach dem Ausfall eines Lieferanten für Freilandeier schnell mal 360 Eier aus Käfighaltung bestellt. Meneer findet die Sache bedauerlich aber nicht tragisch: “[The customers] saw two eggs in a tray, remarked they were battery eggs, and a young chef gave them one. We were pretty open about it; it was a mistake.” Dafür wird sein Chef jetzt in der britischen Presse höhnisch vorgeführt. Kein Wunder, dass dieser jetzt stinksauer über das Egg-Gate ist. Der Guardian schreibt: “Oliver, who is one of the most high-profile figures in the campaign to wean Britain off its taste for cheap, battery-reared chickens and eggs, was said to be “clearly pissed off” by the news.”
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