Obama und seine Minister
Die USA hat seit gestern ganz offiziell den “Wechsel” ins Amt eingeführt.
“Es müssen neue Energien genutzt, neue Arbeitsplätze geschaffen und neue Schulen gebaut werden, auf Bedrohungen muss reagiert werden, und Bündnisse müssen erneuert werden. Die Straße vor uns wird lang sein. Unser Anstieg wird steil sein. Wir werden nicht in einem Jahr oder selbst in einer Amtszeit dort ankommen. Aber, Amerika, ich war nie hoffnungsvoller als heute Abend, dass wir dort hinkommen werden.”
Das war ein kleiner Ausschnitt aus der Begrüßungsrede des neuen Präsidenten. Grün will er ja sein, der Hoffnungsträger einer ganzen (bankrotten) Nation, Barack Obama. Aber geht das mit diesem Personal?
Steven Chu – der neue Energieminister der USA. “Should fission-based nuclear power plants be made a bigger part of the energy-producing portfolio?” Absolutely. Right now about 20 percent of our power comes from nuclear; there have been no new nuclear plants built since the early ’70s. (Quelle)
Tom Vilsack - der neue Landwirtschaftsminister der USA. “Zwar kennt der frühere Gouverneur des Farmerstaates Iowa zweifellos die Realitäten der landwirtschaftlichen Produktion, aber er gilt gerade deshalb auch ein großer Freund von Monsanto und anderen Giganten des Agrobusiness – die Biotechindustrie wählte Vilsack 2001 zum “Gouverneur des Jahres”. (Quelle)
Wenn man sich die gestrige Amtseinführung des 44ten Präsidenten der Vereinigten Staaten und die 2 Mio Menschen, die diese vor Ort verfolgten angeschaut hat, konnte man den Eindruck gewinnen, wenig mehr als gleich die ganze Rettung der Menschheit wird hoffnungsvoll in die Hände des zugegeben sehr charismatischen Neu-Präsidenten gelegt. Klar, dass er all die Hoffnungen nicht erfüllen wird. Schade, könnte er gar keins seiner Versprechen halten…
