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Ökotest untersucht billiges Bio-Gemüse

12. März 2007 von Manuel  
Abgelegt unter News

Man findet das grüne Biosiegel mittlerweile auch bei Aldi, Lidl und Co. Dort gibt es ein kleines Sortiment mit Obst und Gemüse aus biologischem Anbau. Und das zu teilweise sehr günstigen Preisen, was dazu führt, dass das “Billig-Gemüse” von den Verbrauchern teilweise sehr kritisch beäugt wird. Kennt man doch den Spruch: “Was billig ist, taugt nix”. Zu Recht? In der März-Ausgabe des Ökotest wurden die Biowaren unter die Lupe genommen. Mit einem interessanten Ergebnis: Die Diskount-Biogurke ist besser als ihr Ruf. Lediglich viermal wurden Rückstände gefunden, die in Bio-Lebensmitteln nichts verloren haben. Ein Salat schnitt wegen zu viel Nitrat mit “ungenügend” ab.

Den gesamten Test kann man sich zur Zeit kostenlos auf der Ökotest-Website herunterladen (Link zum PDF). Der Verbraucher sollte beim Einkauf übrigens etwas beachten: Nur wer Bio-Obst und -Gemüse regional und saisonal einkauft, unterstützt die hiesige Landwirtschaft. Die ökologisch angebaute Möhre aus Australien oder Israel mag zwar günstig sein, hat aber eine verheerende Ökobilanz. :-(

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Kommentare

3 Kommentare zu “Ökotest untersucht billiges Bio-Gemüse”
  1. Im Ergebnis ist festzuhalten, was zu befürchten war und für Kenner der Szene wenig verwunderlich ist: nicht überall, wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin. Das ist verheerend, denn für den Verbraucher kommen damit neue Verunsicherungen auf. Das Biosiegel ist offensichtlich keine 100% Garantie mehr, daß die so kenntlich gemachten Lebensmittel frei von Pestiziden und Schwermetallen sind. Bio ist Mainstream geworden und verliert damit zunehmend seine Unschuld. Pioniere der Bioszene hatten das ja schon befürchtet und daraus Konsequenzen gezogen.

  2. micha sagt:

    Ich denke, es ist sowieso besser in einem Laden zu kaufen, der Gemüse aus der Region anbietet. Ok, man kann letztendlich auch nicht nachprüfen, was drin ist, aber zumindest mal hinfahren und sich das Ganze anschauen.

  3. Hans Peter Matkowitz sagt:

    Persönlicher Eindruck, das kann wirklich helfen. Wer je “Öku-Äpfel” aus Südtirol im Laden gekauft,gleichzeitig aber auch gesehen hat,wie dortigen Bauern teilweise in einer Art Raumanzug die Bäume vier mal jährlich spritzen,
    dem vergeht der Appetit auf “gesundes Obst”. Das gilt auch für Erdbeeren, die direkt neben der Brenner Autobahn wachsen und dort in kleinen Ortschaften unter dem Deckmantel “Bio” angeboten werden.

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