Wanderpicknick – was muss in den Rucksack?
22. August 2007 von Manuel
Abgelegt unter Gesundheit
Auf Bergwanderungen braucht man nicht nur gutes Schuhwerk und bei Bedarf praktische Trekkingstöcke – sondern auch schlicht und einfach etwas zu essen und zu trinken. Klar, in den touristisch erschlossenen Gebieten gibt es neben den Luftseilbahnen auch sowohl im Tal als auch in luftiger Höhe Gasthäuser, die hungrige Wandersleute mit Speis und Trank versorgen. Allerdings geschieht dies oft zu stattlichen Preisen und was macht man, wenn man abseits der “Wanderautobahnen” unterwegs ist? Seinen Rucksack füllen! Wichtig dabei ist es, immer genügend Wasser dabei zu haben (Faustregel – 1 Stunde wandern, mindestens 1/2 Liter trinken). Und auch sollte man auf die Nahrungszufuhr achten, denn mit leerem Bauch wandert es sich schlecht
Aber was kommt nun am besten in den Rucksack als Wanderproviant?
Das ist natürlich vom Geschmack abhängig. Wichtig ist nur – es sollte leicht sein (sowohl vom Gewicht – ein halbes Schwein fällt eher aus, auch wenn es unterwegs jede Menge Feuerstellen geben mag, bei denen man das Schweinchen grillen könnte – als auch von der Verdaulichkeit) und man sollte genügend davon dabei haben. Wer weiss, ob man nicht unterwegs von schlechtem Wetter überrascht wird und in irgendwelchen Höhlen / Hütten einen Unterschlupf suchen muss. Für unsere meist halbtägigen Wanderungen hat sich folgende Zusammenstellung im Rucksack bewährt:
- belegte Brötchen (2 bis 3 pro Person)
- Geschälte Möhren
- Äpfel
- Wasserflasche (groß)
- Thermoskanne mit Kaffee (für höhere Lagen ruhig einen Löffel mehr Kaffee nehmen, sonst schmeckts fad) – die Milch praktischerweise schon reingefüllt
- Der ultimative Wander-Geheimtipp: Eine Tüte Studentenfutter
Gerade der letzte Punkt, das Studentenfutter, ist wirklich sinnvoll. Es lässt sich leicht transportieren, hat durch die Nüsse viele Ballaststoffe und die Rosinen sorgen für gute Laune dank Steigerung des Blutzuckerspiegels! So ausgestattet macht die obligatorische Gipfelpause (meist etwas länger, da wir als Flachlandtiroler da den Einheimischen um Jahrzehnte hinterher sind) richtig Spaß. Klar, hin und wieder teilt man sich das Gipfelerlebnis mit einem zünftigen Berggasthaus – aber, dass wir in so einem Fall, “die mitgebrachte Brotzeit immer vorwurfsvoll daneben [verzehren], auch als Absage an Konsumgesellschaft und Globalisierung“, stimmt natürlich nicht. Entweder wir kehren ein – oder wandern noch respektvoll einige Meter weiter
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