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Nein zur (Herbst)Depression – Aromatherapie hilft

16. August 2006 von Johanne  
Abgelegt unter Wellness

Obwohl man ihn am liebsten festhalten möchte, entschlüpft uns der Sommer mit jedem kürzer werdenden Tag und die Herbst-/Wintermonate rücken unaufhaltsam näher (zumindest hier in England). Für alle, die in dieser „dunklen“ Jahreszeit dazu neigen, mit saisonbedingter Depression (SAD) zu reagieren, habe ich hier einen kleinen Lichtblick: Essenzielle Öle können effektiv dazu beitragen, die Stimmung anzuheben.

Wie man weiß, haben essentielle Öle Einfluss auf Körper, Geist und Psyche. Sie stimulieren den Stoffwechsel und senden neurochemische Botschaften an Organe (Haut), Drüsen (Hormone) oder Körpersysteme (Immunsystem, Blutkreislauf). Der Geruchstoff in den Ölen bewirkt über den Riechnerv einen Reiz. Interessanterweise ist unser Geruchssinn viel differenzierter als der Sehsinn. Denn während wir nur ca. 700 Farben differenzieren können, ist eine trainierte Nase in der Lage, bis zu 10 000 Düfte zu unterscheiden!

Duftinformationen machen uns hungrig, beruhigen uns oder regen uns an. Einige Düfte, wie z.B. Jasmin, stimulieren die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), das sexuell stimulierende Endorphin auszuschütten (was sich natürlich die Parfümindustrie zunutze macht!). Muskatellersalbei stimuliert den Thalamus um Enkephalin auszustoßen, das eine euphorische und schmerzreduzierende Wirkung hat. Muskatellersalbei besitzt zudem (wie auch Vetivergras, Koriander, Neroli, Ylang Ylang, Zitronengras, Lavendel und Rosmarin) eine anregende und stimmungshebende Wirkung.

Diese positiven Auswirkungen auf die Stimmung können wir uns zunutze machen, indem wir einige Tropfen einer uns angenehmen Mischung dieser Öle ins Badewasser oder in eine Öllampe geben. Es ist einfach herrlich, sich nach einem Arbeitstag in duftendem, warmen Wasser zu entspannen!

Eine andere Möglichkeit, von der heilsamen Wirkung essenzieller Öle zu profitieren, ist die Herstellung eines Massageöls, da essenzielle Öle über unsere Haut in die Blut- und Lymphbahn gelangen. Die mittels eines Massageöls erzielte stimmungshebende Wirkung kann noch verstärkt werden, wenn man – statt sich selbst damit einzureiben – sich von seinem Partner/seiner Partnerin massieren lässt. Man muss dazu übrigens kein(e) professionelle(r) Masseur/Masseuse zu sein ;-) Es reicht schon aus, wenn man seinem auf dem Bauch liegenden Partner mit rotierenden Bewegungen die Rücken- und Schultermuskulatur auflockert oder unter Verwendung des Öls die Füsse massiert.

Haben Sie Lust bekommen, dies einmal nachzumachen? Hier ein einfaches Massageölrezept:

  • 50 ml Basisöl (Mandel- oder Sonnenblumenöl)
  • 9 Tropfen Bergamotte
  • 5 Tropfen Petitgrain
  • 3 Tropfen Muskatellersalbei
  • 3 Tropfen Vetivergras

Die essenziellen Öle zusammen mit dem Basisöl in ein dunkles Schraubglas geben und gut schütteln. Fertig! Also, lassen Sie nicht von der nahenden Herbst-Stimmung unterkriegen. Gegen (fast) jedes Übel ist ein “Kraut gewachsen!”

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Nein zur (Herbst)Depression – Aromatherapie hilft”
  1. Alex sagt:

    Ein tolles Rezept! Herzlichen Dank!

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